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Der Jagdschein 

Der Jagdschein erlaubt dem Inhaber die Jagd innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gemäß den gesetzlichen Bestimmungen auszuüben.

Um den ersten Jagdschein lösen zu können, ist das erfolgreiche Absolvieren der Jägerprüfung notwendig. Das Prüfungszeugnis ist, ebenso wie der später gelöste Jagschein, deutschlandweit anerkannt.
Der Jagdschein wird von der Unteren Jagdbehörde ausgestellt. Zur Ausstellung bedarf es der bestanden Jägerprüfung, einer abgeschlossenen Jagdhaftpflichtversicherung sowie der notwendigen persönlichen Zuverlässigkeit, welche anhand des Führungszeugnisses nachgewiesen wird.
Der Jagdschein kann bei erfüllten Voraussetzungen an Personen ab 18 Jahren ausgestellt werden. Bereits mit 16 Jahren kann der Jungendjagdschein erlangt werden. Die Voraussetzungen sind gleich.

Der Jugendjagdschein berechtigt nicht zur Teilnahme an Gesellschaftsjagden und auch nur zur Jagd in Begleitung einer jagdlich erfahrenen Person. Hierdurch können bereits selbst sehr früh unter sicherer Führung Erfahrungen mit der Jagd gemacht werden.
Der Jagdschein kann als Jahresjagdschein für ein-, zwei-, oder drei Jahre sowie als Tagesjagdschein (14 Tage) ausgestellt werden; Selbiges gilt auch für den Jugendjagdschein.

Der Jäger darf auf der Jagd, also bei der direkten Jagdausübung im Revier, Waffen führen und mit ihnen auf Wild schießen.
Durch die Sachkunde, welche der Jäger in der Jägerprüfung unter Beweis stellt, hat er das Privileg, die Lebend- und Totbeschau des Wildes durchzuführen und das Wild, sofern dieses keine Auffälligkeiten aufweist, dem Handel zuzuführen.
Ein eigenes Jagdrevier darf der Jäger erst ab dem vierten Jahres-Jagdschein pachten. Er ist somit in der vorherigen, drei-jährigen „Lernphase“ auf Jagdgelegenheiten und Jagderlaubnisscheine angewiesen. Jagderlaubnisscheine kann ein Pächter oder ein Eigenjagdbesitzer entgeltlich- oder unentgeltlich ausstellen.

Mit dem gültigen Jagdschein darf der Jäger eine unbegrenzte Anzahl an Langwaffen sowie 2 Kurzwaffen und eine unbegrenzte Anzahl an Munition erwerben. Alle Waffen müssen binnen einer 2-wöchigen Frist in der Waffenbesitzkarte eingetragen werden. Ebenfalls erfolgt die Eintragung in das Zentrale Waffenregister.
 
Der Jagdschein stellt sicher, dass nur gut ausgebildete Jäger zur Jagd gehen, welche die notwendigen gesetzlichen Ziele umsetzen können. Allein der Jagdschein berechtigt nicht dazu, die Jagd auch tatsächlich auszuüben. In Deutschland wird nach dem Reviersystem gejagt. Das Jagdrecht ist untrennbar mit Grund und Boden verbunden und steht immer dem Grundeigentümer zu. Bei einer Mindestgröße des Besitztums von 75 und mehr Hektar darf der Grundeigentümer das Jagdausübungsrecht auf seinem Land ausüben. Eigentümer kleinerer Grundflächen sind Pflichtmitglieder in einer Jagdgenossenschaft, welche das Jagdausübungsrecht an einen Jäger mit gültigem Jagdschein verpachtet.

Die Jagdschule Baron v. Fürstenberg steht für eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Ausbildung, welche Ihnen den besten Start in Ihr Jägerleben ermöglicht!

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T      0160 903 71 526
✉️    info@jagdschule-vonfuerstenberg.de

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